Diese Grillart wurde noch nicht vor so langer Zeit erfunden. Es ist ein Mittelweg zwischen direktem Grillen und Barbecue. Bei dieser Methode wird das Grillgut nicht direkt über den Flammen, sondern z.B beim Grillen mit Grillkohle/Briketts werden diese an den Seiten links und rechts platziert. Das Grillgut kommt auf die Mitte des Rostes. Die Temperatur liegt etwa zwischen 170° C und 200° C. Der Deckel des Grills wird geschlossen. Wenn Sie noch etwas Rauch erzeugen wollen, legen Sie einfach Holzchips auf die Glut.
Beim Gasgrill werden die Brenner nur auf einer Seite oder hinten und vorne, je nach Grill, gezündet.
Auch hier muss der Deckel geschlossen werden. Man kann aber jederzeit nachschauen wie weit das Essen ist, d.h. Ihr Grill funktioniert so wie eine Art Backofen im Freien. Probieren Sie mal die Weihnachtsgans draussen auf dem Grill! Es darf ruhig schneien, und eine saubere Küche haben Sie
noch dazu. (Gute Grills sind sogar selbstreinigend.) Sie können dem Grillgut auch ein spezielles Aroma geben, indem Sie in einer Räucherbox entweder einfach Holzchips oder Gewürze einfüllen.
Der Inhalt der Räucherbox muss feucht sein (je nach Art und Inhalt ca. 0,5 Stunden ins Wasser legen)
und dann die Box auf die Feuerstelle setzen. Sie werden merken, wie gut z.B. ein Kasseler am Spiess oder auf dem Rost mit der eingesetzten Räucherbox, gefüllt mit Gewürzen, schmeckt. Beim indirekten Grillen brauchen Sie auch nicht immer dabei sein. Es kommt da nicht so genau auf Zeit und immer die genaue Temperatur an.
Sie können es vorbereiten und mit der Familie oder den Gästen zuerst gemütlich zusammensitzen und dann das Essen bzw. das Gegrillte in aller Ruhe abholen.


