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Heizen mit Getreide

Allgemeines:

Durch den ständig steigenden Mineralölpreis und den ebenfalls steigenden Preis für andere alternative Brennstoffe (Holz, Pellets), war man auf der Suche nach einer günstigen Alternative. Die Lösung war das Heizen mit Getreide.
Getreide hat eine Heizwert der nur geringfügig unter dem der Holzpellets liegt, hat einen geringen Lagerbedarf und wächst jährlich nach.
Oftmals wird die Frage gestellt ob das Heizen von Getreide nicht ethisch in Frage zu stellen wäre? Dem ist nicht so. Es wird meist Getreide verwendet das nicht für die Nahrungsindustrie geeignet ist oder das Getreide wird auf landwirtschaftlich nicht genutzten, sogenannten Bracheflächen angebaut. Somit wird schadhaftes oder minderwertiges Getreide dazu benutzt um Energie zu erzeugen und muss nicht entsorgt werden.

Verbrennung:

Durch verschiedene Inhaltsstoffe im Getreide ist die Verbrennung mit mehreren Problemen verbunden und erfordert eine spezielle Technik. Die Firma "PASSAT Energi" forschte schon vor Jahrzehnten auf diesem Gebiet, und der älteste Getreidekessel von Passat läuft inzwischen 20 Jahre.
Die Firma PASSAT ist bekannt dafür dass Sie besonders wert legen auf besonders hohe Qualität der verwendeten Materialien, insbesondere auf die Qualität des Stahls.

Technik:

Der wasserführende Teil des Kessels besteht aus 5mm Stahl und die Brennkammer aus 4mm rostfreiem Stahl, welcher sehr hohe Temperaturen und eine eventuelle Säurebildung verträgt. Durch den niedrigen Schmelzpunkt der Getreideasche muss das Glutbett ständig bewegt werden, und zusätzlich muss die Brennkammer ständig von unten erwärmt werden. Die Technische Lösung bedeutet ein Schiebersystem, welches das Brennmaterial vom Vorratsbehälter direkt in die Brennkammer einbringt und somit die Glut nach vorne bewegt und durchmischt. Weiters befindet sich unter der Brennkammer heißes Kesselwasser um die Asche auf Temperatur zu halten.

Schwierige Produkte

Durch den Eiweiß- bzw. Stärkegehalt im Getreide kann es zu einer Verklumpung kommen. Das heißt ,dass Körner nicht vollständig verbrennen und in der Folge zusammenkleben. Um dies zu verhindern, ist ab einem Proteingehalt von mehr als ca.11 % die Beimischung von 1 - 2% granuliertem Branntkalk oder 25 % Pellet /Hackgut zu empfehlen.

Kamin und Rauchgastemperatur

Ein wichtiger Punkt der beim Verheizen von Getreide zu beachten ist, ist die Temperatur der Rauchgase. Fällt man mit der Temperatur unter ca. 120°C ,dann kondensiert Wasser im Kamin, man spricht vom "Schwitzenden Kamin". Bei der Verbrennung entstehende Chloridgase verbinden sich mit Wasser zur Salzsäure. Diese Säure greift in kürzester Zeit den Kamin an. Deshalb liegen
die durchschnittlichen Abgastemperaturen bei unserem Heizkessel zwischen 140 und 180°C.

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